Rechtliches

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Eigentumsverhältnisse vor dem Verkauf klären

Zu einem Immobilienverkauf gehört viel Zeit und Planung und da ein schneller und reibungsloser Verkaufsprozess sowohl im Interesse des Verkäufers als auch des Käufers liegt, ist eine gute Vorbereitung entscheidend für einen erfolgreichen Verkauf. Auf diese Weise können die Verkaufschancen deutlich erhöht werden und der zeitliche Aufwand am Anfang rentiert sich letztendlich wieder.

Wann ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag möglich?

Grundsätzlich ist ein abgeschlossener und unterzeichneter Kaufvertrag bindend, deshalb ist im Normalfall kein Rücktritt davon möglich. Allerdings gibt es auch bei Immobilien besondere Situationen, in denen es möglich ist vom Vertrag zurückzutreten, sowohl für Käufer als auch Verkäufer. Der Rücktritt vom Kaufvertrag ist jedoch üblicherweise nicht ohne weitere Konsequenzen möglich und es kann beispielsweise zu einer Schadensersatzzahlung kommen. Im Kaufvertrag kann vorab ein sogenanntes Rücktrittsrecht vermerkt werden, das den Rücktritt in manchen Fällen erleichtern kann, dafür besteht jedoch keine Pflicht.

Was passiert mit bestehenden Darlehen?

Im Laufe des Verkaufs einer Immobilie müssen gegebenenfalls bestehende Darlehen, die auf der Immobilie lasten, gelöscht werden, damit der Käufer die Immobilie ohne Belastungen übernehmen kann.

Der Zeitpunkt eines Verkaufes lässt sich nicht immer perfekt planen und aus verschiedenen Gründen kann es dazu kommen, dass ein Verkauf nötig wird, bevor es zu einer vollständigen Abzahlung des Kredits kommen konnte. Dies kann zum Beispiel bei einer Scheidung der Fall sein, bei einem unerwarteten Todesfall aber auch bei einem Jobwechsel, der mit einem Umzug in eine andere Stadt in Verbindung steht. Unabhängig davon, aus welchem Grund die Immobilie letzten Endes verkauft wird, beträgt die Zinsbindung der meisten Darlehensverträge normalerweise 10 Jahre. Das bedeutet, dass ein Verkauf davor mit einer vorzeitigen Kündigung verbunden ist, bei der auf ...

Die Mängelhaftung beim Hausverkauf

Es ist Ihnen gelungen, einen Käufer für Ihr Haus zu finden, einen guten Kaufpreis zu verhandeln und der Verkauf ist erfolgreich über die Bühne gegangen? Leider kann es auch dann noch zu Streitigkeiten mit dem Käufer, also dem neuen Eigentümer Ihres Hauses, kommen. Die Mängelhaftung beim Hausverkauf soll regeln, was geschieht, wenn nachträglich Schäden an der Immobilie entdeckt werden. Sowohl für Käufer als auch Verkäufer ist dies eine unangenehme Situation, die noch dazu rechtlich betrachtet sehr kompliziert werden kann. Um Gewährleistungsansprüche des Käufers zu vermeiden, gibt es einige Dinge, die der Verkäufer beachten kann.

Die Abwicklung des Immobilienverkaufes: Rechtliche Schritte

Wenn beide Vertragsparteien sich über die inhaltlichen Aspekte des Kaufvertrages einig geworden sind, kommt es schließlich zur Unterzeichnung des Vertrags. Darauf folgen die Zahlung des Kaufpreises und die Umschreibung des Eigentümers im Grundbuch sowie die Schlüsselübergabe. Diese Schritte dienen der Abwicklung des Vertrages, auch hier gibt es für Verkäufer und Käufer diverse rechtliche Aspekte, die es zu beachten gilt.

Rechtliche Aspekte bei der Vermarktung

Der Verkaufsprozess einer Immobilie gliedert sich in verschiedene Abschnitte. Nachdem die bestehenden Eigentumsverhältnisse geklärt worden sind, folgt als nächster Schritt die Vermarktung.
Die Vermarktung einer Immobilie kann sowohl privat, aber auch mit der Hilfe eines Maklers erfolgen. Im Laufe der Vermarktung gibt es einige rechtliche Aspekte, die beachtet werden müssen.
Der Vorteil eines Immobilienmaklers besteht unter anderem darin, dass dieser sich als Fachmann in Bezug auf sämtliche rechtliche Angelegenheiten bestens auskennt und bei der Vermarktung somit keine Fehler gemacht werden.

Vorvertrag und Reservierungsvereinbarung

Noch immer ist das Leben in den eigenen vier Wänden für viele Deutsche ein Lebenstraum, was sich eindrucksvoll und schnell durch folgende Statistik bestätigen lässt: Im Jahr 2013 besaßen ungefähr 30 Prozent der rund 40 Millionen Privathaushalte ein eigenes Einfamilienhaus und knapp 14 Prozent waren Besitzer einer Eigentumswohnung. Doch müssen der Kauf oder auch der Bau eines Eigenheims wohl überlegt sein, denn dies ist eine Entscheidung für das restliche Leben mit immenser finanzieller und rechtlicher Tragweite. Da Immobilienkäufer einige Zeit brauchen, um sich für ein Haus zu entscheiden und die Finanzierung des Kaufs zu regeln, liegen zwischen einer mündlichen Zusage und der Unterzeichnung des Kaufvertrags schnell einige Wochen. Damit Käufer und Verkäufer in dieser Zeit nicht abspringen und alle Mühe umsonst war, können die...

Der Notar und die Unterzeichnung des Kaufvertrags

Eine entscheidende Rolle im Laufe eines jeden Verkaufsprozesses von Häusern und Eigentumswohnungen spielt der Notar. Bei jedem Hausverkauf ist der Notar Pflicht und seine Beurkundung ist für jeden wirksamen Immobilienverkauf gesetzlich vorgeschrieben. Das Eingreifen des Notars erfolgt, nachdem ein passender Käufer für die Immobilie gefunden worden ist und der eigentliche Verkaufsprozess beginnen kann. Der Notar übernimmt mehrere Aufgaben und dient hauptsächlich der Vermittlung zwischen Verkäufer und Käufer. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehören das Verfassen des Kaufvertrags und dessen Beurkundung.

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030 - 346 555 450