Immobilienmakler in Trier.

Immobilienmakler Trier

Trier

Überblick

Die kreisfreie Stadt Trier gilt mit ihren rund 108.000 Einwohnern als viertbevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Aufgrund der unmittelbaren Lage zur luxemburgischen Grenze (in 15 km Entfernung) wird die Stadt Trier im französischen bzw. luxemburgischen auch Trèves oder Tréier genannt.

Die historischen Anfänge der Stadt liegen dabei über 2000 Jahre zurück. Ehemals als Augusta Treverorum und später als Treveris bezeichnet, gilt die Stadt Trier damit als älteste Stadt der gesamten Bundesrepublik. Dabei galt das heutige Trier schon zu Zeiten des Römischen Reiches als angesehene Stadt, dessen römische Einflüsse auch noch heute das Stadtbild Triers prägen. Zahlreiche Monumente des ehemaligen Römischen Reiches, wie beispielsweise das lokale Amphitheater, die Römerbrücke, aber auch der Dom und die Liebfrauenkirche gehören seit Mitte der 1980er Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Als Ende der 1960er Jahre die Stadt die Grenze von 100.000 Einwohnern überschritt und seither als Großstadt anerkannt wird, durchlebte Trier eine wechselhafte Einwohnerentwicklung. Denn bis zur Jahrtausendwende prägte die Stadt eine rückläufige Einwohnerzahl. Seither entwickeln sich die Zahlen wieder positiv und die Stadt konnte bereits einen historischen Höchststand von über 108.000 Einwohnern verbuchen. Des Weiteren sind auch die Zukunftsaussichten der Stadt positiv, denn die Stadt Trier hat sich bereits das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 auf 120.000 Einwohner anzuwachsen.

Immobilienmarkt in Trier

Derzeit profitiert der Immobilienmarkt in Trier davon, dass die wirtschaftlichen Umstände dazu führen, dass Pendler nach und nach zurück in die Stadt ziehen wollen. Unabhängig der hohen Lebenskosten und Immobilienpreise, die im Vergleich zu den benachbarten Kommunen in anderen Dimensionen liegen, spiegelt insbesondere folgendes Problem den Immobilienmarkt Triers wider: die Nachfrage übersteigt das Angebot. Immobilienmakler sehen den Markt in Trier als bereits ausgereizt an. Zwar entspricht das Mietpreisniveau nicht anderen Großstädten, dennoch ist das Angebot an Mietwohnungen in der Stadt sehr überschaubar. Auch wenn die Stadt fortlaufend neuen Wohnraum realisiert, das Angebot reicht nicht aus.

Der große Mangel an Wohnraum spiegelt sich dabei insbesondere bei den Miet- und Kaufpreisen in Trier wieder. Denn in allen Segmenten konnten in den letzten Jahren Preissprünge verzeichnet werden, die im zweistelligen Prozentbereich liegen. Beispielsweise stiegen die Quadratmeterpreise bei Mietwohnungen seit dem Jahr 2011 in Summe zwischen elf und 22 Prozent. Dabei legten vor allem mittelgroße Mietwohnungen mit durchschnittlichen Größen von 60 Quadratmetern die größte Preissteigerung zurück. Während der Quadratmeter im Jahr 2011 noch 6,72 Euro kostete, waren es im Jahr 2015 bereits 8,20 Euro pro Quadratmeter. Einen noch größeren Preisanstieg konnten Miethäuser verzeichnen. Dort lag teilweise die Preissteigerung in Summe bei rund 46 Prozent. Mittlerweile werden neue Mietwohnungen, falls sie in Trier vorhanden sind, zu Quadratmeterpreisen von durchschnittlich 9,71 Euro vermietet. Dabei liegt die durchschnittliche Preisspanne zwischen 7,14 Euro und 12,27 Euro pro Quadratmeter. Im Stadtteil Karenz werden neue Mietwohnungen zu noch höheren Quadratmeterpreisen vermietet. Dort erreichen einzelne Immobilien auch einen Quadratmeterpreis von bis zu rund 13,50 Euro. Im Vergleich zu Neubauwohnungen ist die Preisspanne der Altbauwohnungen in Trier wesentlich umfangreicher. Zwar liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der Stadt bei 8,54 Euro. Die Preisspanne beginnt dabei ab 5,91 Euro pro Quadratmeter und erreicht mancherorts auch Quadratmeterpreise, die bei knapp 17 Euro liegen. Im Stadtteil West / Pallien vermieten Immobilienmakler Altbauwohnungen zu Quadratmeterpreisen von 16,88 Euro.

Da im Allgemeinen der Trend dahin geht, dass Pendler wieder zurück in die Stadt ziehen wollen, ist es nicht verwunderlich, dass auch die Kaufpreise der Immobilien immer weiter nach oben schießen. Immobilienmakler erkennen zunehmend, dass der lokale Immobilienmarkt auf einem nie vorstellbaren Preisniveau ist. Dabei prognostizieren viele Makler, dass sich der Immobilienmarkt in Trier auch in Zukunft nicht entspannen wird und sowohl Käufer, Kapitalanleger als auch Mieter mit weiteren Preissteigerungen rechnen müssen, die jährlich bis zu fünf Prozent betragen können. Und das geht mit einer zusätzlich hohen Nachfrage nach Wohnraum einher. Denn die angesehene Universität in Trier wächst weiter und daher werden auch in Zukunft mehr Studenten in Trier anzutreffen sein, die nach Wohnraum in der Stadt suchen. Kapitalanleger und Selbstnutzer sollten sich daher in naher Zukunft über mögliche Investitionen Gedanken machen. Denn seit dem Jahr 2011 sind die Preise der Eigentumswohnungen teilweise um rund 76 Prozent angestiegen. Das betraf vor allem kleine Immobilien mit durchschnittlichen Größen von 30 Quadratmetern. Während im Jahr 2011 der Quadratmeter von kleinen Eigentumswohnungen noch durchschnittlich 1.849 Euro kostete, waren es im Jahr 2015 bereits rund 3.253 Euro pro Quadratmeter.

Wem es gelingt und wer in der Stadt Eigentum kaufen möchte, kann für die Zukunft mit soliden Renditen rechnen. Durchschnittlich kosten Bestandswohnungen 2.195 Euro pro Quadratmeter. Die Preisspanne reicht dabei bis zu einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 2.888 Euro. Mittels eines Immobilienmaklers werden zudem noch höhere Quadratmehrpreise erzielt. In der Innenstadt werden Immobilien teilweise für 3.460 Euro pro Quadratmeter veräußert. Neubauwohnungen kosten dagegen durchschnittlich 3.318 Euro pro Quadratmeter. Rund um die Innenstadt herum werden auch Spitzenpreise von bis zu 4.040 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Höchstpreise erzielen Immobilienmakler jedoch in Kernscheid. Dort kann der Quadratmeter bis zu 10.940 Euro kosten.

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