Haus verkaufen in Krefeld

Immobilienmakler Krefeld

Der Immobilienmarkt in Krefeld

Geschichtlicher Hintergrund der Stadt

Wirtschaftlich blühte die Stadt im 18. und 19. Jahrhundert mit der Textilindustrie auf. Ihren Anfang nahm die Entwicklung mit der Ansiedlung Familien mennonitischen Glaubens, die die ersten Seidenfabriken gründeten. Der Textilverarbeitung verdankt die Stadt nicht nur ihren Beinamen „Samt- und Seidenstadt“, sondern auch ihren Wohlstand. Bekannt ist Krefeld auch für seine Bauhaus-Villen Haus Esters und Haus Lange, die von Ludwig Mies van der Rohe für die Direktoren der Vereinigten Seidenwebereien errichtet wurden. Die beiden Häuser beherbergen heute Kunstmuseen mit zeitgenössischer Kunst.

Wirtschaftliche Lage

In den 50er Jahren erlebte Krefeld einen wirtschaftlichen Aufschwung, der vor allem dem Stahlwerk im Süden der Stadt zu verdanken ist. Die Textilindustrie hingegen kämpft seitdem gegen seinen Niedergang. Heute arbeiten zahlreiche Beschäftigte in verschiedenen Industriezweigen, darunter besonders viele in der chemischen und der Metallindustrie. Bedeutende Arbeitgeber sind unter anderem die Bayer AG und die Evonik Industries AG. Auch viele kreative und innovative Unternehmen sehen Krefeld als einen attraktiven Standort an. Generell verfügt die Stadt über einen vielfältigen Arbeitsmarkt und punktet aufgrund seiner zentralen Lage und Nähe zu Düsseldorf, als auch als Verkehrsknotenpunkt und hat sich deshalb für Viele zu einem gefragten Wohnort entwickelt.

Immobilienverkauf in Krefeld

Wer seine Immobilie in Krefeld verkauft, muss sich bewusst sein, dass Verkaufspreise sowohl innerhalb der Immobilienart, der Lage und auch der Ausstattung stark variieren. Für ein Haus kann im Durchschnitt ein Verkaufspreis von 2006 €/m² angesetzt werden, während für eine Wohnung 1295 €/m² möglich sind.

Die teuerste Wohnlage für Häuser stellt Hülser Berg dar, denn mit dem Verkauf eines Hauses lassen sich dort durchschnittlich 3633 €/m² erzielen. Hohe Verkaufspreise für Wohnungen können in Verberg verwirklicht werden.

Mit weniger hohen Summen müssen Verkäufer in Stadtmitte oder Benrad-Nord rechnen: In diesen Stadtteilen lassen sich Häuser für einen Durchschnittspreis von 1099 €/m² und Wohnungen für 919 €/m² verkaufen.

Wohnraumnachfrage und Entwicklung der Preise

Der Krefelder Immobilienmarkt ist derzeit sehr attraktiv für Investoren. Von Experten werden besonders Investitionen in altersgerechte und barrierefreie Wohnungen empfohlen. In diesem Bereich besteht eine starke Nachfrage, die mit der demographischen Entwicklung weiterwachsen wird. Aber auch der Erwerb und die anschließende Vermietung von Immobilien verspricht eine hohe Rendite. Das liegt vor allem an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und an dem Umstand, dass die Immobilienwerte in mittelgroßen Städten nicht so schnell angestiegen sind. Während in Großstädten wie Berlin oder Hamburg nur noch Renditen von etwa 3,5 Prozent erzielt werden, liegt die Bruttorendite für Immobilienvermietungen in Krefeld bei 6,4 Prozent. Da außerdem für Krefeld keine Mietpreisbremse zu erwarten ist, besteht eindeutig noch „Luft nach oben“ auf dem Immobilienmarkt.

Die unterschiedlichen Wohnlagen

Die Aufwertung der Innenstadt

Der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter lag 2014 knapp über fünf Euro. Eine Erklärung für den zwar steigenden aber dennoch relativ stabilen Wohnungsmarkt ist der Lehrstand von circa 6500 Wohnungen in der Innenstadt. Grund für den Lehrstand sind fehlende Investitionen, aber auch die Größe der Wohnungen in der Innenstadt. Sie sind zu klein für Krefelder Verhältnisse, wo besonders Wohnungen zwischen 120 und 150 m² gefragt sind. Das Angebot, das in den meisten Städten in der Stadtmitte eher rar ist, wird in Krefeld nicht genutzt und ein Großteil der Bevölkerung weicht auf angrenzende Stadtviertel aus. Die Attraktivität der Stadtmitte soll deshalb einen Wandel durchleben, denn der Immobilienstandard in Krefeld ist eigentlich recht hoch. Somit sollen in Zukunft einige neue Projekte und Investitionen das Stadtbild neugestalten, denn Potenzial ist mehr als genug vorhanden, es wird nur noch nicht ausreichend genutzt.

Wer seine Immobilie in der Innenstadt verkaufen möchte, kann für ein Haus durchschnittlich 1099 Euro pro Quadratmeter und für seine Wohnung 1054 Euro pro Quadratmeter verlangen.

Gefragte Immobilienarten in den besten Lagen

Für Immobilienmakler ist vor allem die Vermittlung von modernen neuen Wohnungen vielversprechend. In guter Lage kosten diese etwa 8 €/ m², in besonders beliebten Gegenden wie Bockum, Verberg, Traar oder am Stadtwald können bis zu 11 €/ m² fällig werden. In solchen guten Lagen werden beim Verkauf von neugebauten Einfamilienhäusern zwischen 250.000 und 800.000 Euro bezahlt.

Das Musikerviertel

Als Geheimtipp unter Experten gilt das Musikerviertel, das eines der beliebtesten Wohngegenden in Krefeld ist. Dort trifft man auf schöne Bauwerke, die in der Gründerzeit entstanden sind.

Der Stadtteil Verberg

Das flächenmäßig kleinste Viertel Verberg, das an den Stadtwald angrenzt, gilt als eines der beliebtesten Viertel in Krefeld. Die Immobilienpreise liegen hier vergleichsweise ziemlich hoch und die Gegend gilt als eine der teuersten der Stadt. Die gefragteste Bauart ist das Einfamilienhaus. Kennzeichnend für Verberg sind außerdem die großen dazugehörigen Grundstücksflächen von durchschnittlich 600m². Für ein solches Familienhaus kann man durchschnittlich mit 4336 € pro Quadratmeter rechnen. Mit nur 4000 Einwohnern herrscht eine ländliche Atmosphäre und der Zusammenhalt der Bevölkerung ist sehr stark ausgeprägt. Es gibt einige Schützenvereine und gemeinsame Veranstaltungen und Feste. Die Innenstadt erreicht man egal ob mit dem Bus, Fahrrad oder Auto gut und schnell. Ansonsten verfügt Verberg über alles, was man braucht. Auch eine Schule und Kindergärten sind hier zu finden.

Aus diesen Gründen ist Krefeld Verberg auch für den Verkauf von Eigentumswohnungen attraktiv, denn damit lassen sich Erlöse von durchschnittlich 3109 €/m² umsetzen.

Der Stadtteil Traar

Der nördlich gelegene Ortsteil Traar weist eine ähnliche Atmosphäre auf. Mit einem Mietniveau von 7,49 €/m² gehört er eher zu den wohlhabenderen Vierteln in Krefeld. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahren verdreifacht und einige Neubauten haben die Nachfrage enorm wachsen lassen. So hat Traar sich zu einer Art Neubaugebiet entwickelt, das immer noch sehr stark von der Natur, großen Grünflächen und Feldern beeinflusst wird.

Der Stadtteil Fischeln

Der Stadtteil Fischeln, der flächenmäßig der Größte ist, ist ebenfalls eine sehr gefragte Wohngegend in Krefeld. Rund 30 000 Einwohner sind hier momentan zu Hause. Hier findet man zahlreiche Geschäfte, es finden Wochenmärkte statt und der große Stadtpark lädt zum Verweilen ein. Auch viele Restaurants, Kneipen und Cafés steigern die Lebensqualität in Fischeln und sind ein weiterer Grund für die ansteigende Bevölkerung. Die beliebteste Immobilienart ist ebenfalls das Einfamilienhaus, für das man im Durchschnitt beim Verkauf 2239 €/m² verlangen kann.

Die Wohnatmosphäre in Krefeld

Insgesamt wird das Krefelder Stadtbild durch seine Rheinlage und Nähe zum Wasser stark geprägt. Des Weiteren ist die Atmosphäre in vielen Vierteln sehr dörflich, was noch einmal durch die Lage am Wald und viele schmale Gassen bestärkt wird. Architektonisch trifft man auf der einen Seite auf viele Altbauten aber gleichzeitig auch auf viele Stadthäuser und moderne Bauwerke. Generell legt die Stadt viel Wert auf Modernität und Urbanität. Das Stadtbild ist außerdem sehr gepflegt. Die Radwege sind sehr gut ausgebaut und es gibt insgesamt ein umfangreiches Angebot für Sportaktivitäten aller Art, viele davon in der Natur.

Zukünftige Entwicklung

Die Entwicklung der Stadt wird in den nächsten Jahren den Immobilienmarkt um einiges interessanter werden lassen, denn fest steht: Das Potenzial in Krefeld ist lange noch nicht ausgeschöpft. Die Lage und die wirtschaftliche Situation der Stadt wird jedoch in Zukunft dazu beitragen, dass sowohl private Käufer als auch Investoren den Immobilienmarkt in Krefeld als sichere Anlage entdecken werden.

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